Ich bin Architektin, Beraterin, Trainerin und Coach

„In der Architektur bin ich seit einem Vierteljahrhundert unterwegs – da habe ich schon alles erlebt. Und es begeistert mich noch immer.“

Als ehemalige Inhaberin eines Architekturbüros weiß ich, was es bedeutet, an der Spitze zu stehen und ein Unternehmen erfolgreich zu führen. Als Trainerin und Coach unterstütze ich meine Kunden mit Respekt, Klarheit und Wertschätzung. Ich biete ihnen einen ehrlichen, authentischen Spiegel und schrecke nicht davor zurück, die Dinge beim Namen zu nennen.

Schwerpunktmäßig arbeite ich in der Beratung von mittelständischen Unternehmen im Bereich Ingenieurwesen.

Mit der Unternehmensberatung Eisenschmidt Consulting Crew führe ich seit Jahren gemeinsam Change Projekte durch, coache Führungskräfte und mache Teamentwicklung. Für mehrere Architektenkammern in Deutschland bin ich außerdem als Dozentin unterwegs.

Ich begleite Sie gerne auf Ihrem persönlichen Weg – mit meiner Erfahrung, meinem Blick für das Wesentliche, meiner Ausrichtung auf Erfolg sowie meinem Optimismus und Humor.

Heidi Tiedemann erzählt ihren Werdegang

Kurzvita

1985–2007 Tätigkeit als Architektin
1998-2007 Partnerin und Geschäftsführerin eines Architekturbüros mit drei Standorten und mehr als 100 Mitarbeitern
Seit 2009 freie Mitarbeiterin als Coach und Trainerin in der Unternehmensberatung Eisenschmidt Consulting Crew
Seit 2010 Inhaberin der Unternehmensberatung Heidi Tiedemann Coaching + Training GmbH

Ausbildung & Abschlüsse

1985 Dipl. Ing. Architektur

2015 MAIN7 – Change Management (Eisenschmidt Consulting Crew, Kiel)
2011 Business Trainer (V.I.E.L Hamburg)
2011 Business Coach (diecoachingakademie,  Hamburg)
2011 persolog Trainerin (persolog GMBH, Remchingen)
2010 ReissProfilMaster (Step4Ward, Köln)
2010 WingWave Coach (Besser Siegmund Institut, Hamburg)
2009 Systemisches Coaching (Fritz Simon, Berlin)
2009 Systemaufstellungen (Gunthard Weber, Heidelberg)

lang & breit

Mein Weg von der Architektur zur Beratung

„Ausschreibung und Bauleitung habe ich noch nie gemacht, aber das würde ich gerne lernen.“ An diesen Satz aus meinem Vorstellungsgespräch bei Wörner+Partner (jetzt wtr) erinnere ich mich noch gut, obwohl er mehr als 20 Jahre zurück liegt. Ich wurde eingestellt! Ehrlichkeit und Mut waren schon immer wichtige Werte für mich.

Ich wurde tatsächlich für die Leistungsphasen 5 – 8 eingesetzt, merkte aber bald, dass mir das nicht reichte. Ich wollte das ganze Projekt leiten. Die Tätigkeit als Projektleiterin in dem stetig wachsenden Büro gefiel mir gut, war sie doch abwechslungsreich und hatte viel mit Menschen, Reisen und Kommunikation zu tun.

Als mein damaliger Chef sich einige Jahre nach dem Mauerfall aufmachte, unser neues Büro in Dresden aufzubauen, übernahm ich gerne die ein oder andere Organisationsaufgabe im Hamburger Büro. Trotzdem war ich erstaunt, als mir Ende der 90er-Jahre die Teilhaberschaft angeboten wurde. Wow, dabei wollte ich niemals soviel arbeiten wie mein Vater. Letzteres ist mir nicht geglückt.

Viel Energie, viel Spaß und sehr viel Arbeit

Organisation war schon immer mein Ding. Mit dem rasant wachsenden Büro, verteilt auf drei Standorte, wurde die Arbeit schnell mehr. Da ich gut mit Mitarbeitern umgehen konnte und eine gewisse Affinität zur Technik hatte, waren die Themen Personalmanagement und EDV-Ausstattung auch bald in meiner Hand, natürlich unterstützt durch fachkundige Mitarbeiter. Darüber hinaus war ich für einige Kunden die Ansprechpartnerin und habe mich federführend in vielen Projekten um das Kosten- und Termincontrolling gekümmert.

Das alles war machbar, da ich über ein ungeheures Maß an Energie verfügte und Spaß an der Arbeit hatte. Doch bei allem Spaß meldete sich Anfang 40 mein Körper und rebellierte: Ich hatte kurz hintereinander zwei Hörstürze. Das ließ mich aufhorchen. Die Arbeit musste weniger werden. Wir mussten uns ‚irgendwie anders’ aufstellen. Am besten mithilfe einer Unternehmensberatung.

Es brauchte viel Zeit und Geduld, bis meine Geschäftspartnerin aus Frankfurt und ich unsere drei männlichen Büropartner davon überzeugen konnten. Als erstes arbeiteten wir am Organigramm und an der Organisationsstruktur und entschieden uns, ein Qualitätsmanagementsystem aufzubauen. Das klang großartig, war aber viel aufwändiger als erwartet und dauerte letztendlich zwei Jahre, bis es wirklich sinnvoll einsetzbar war.

Ziel: ein zufriedenes und erfolgreiches Arbeitsleben

Mittlerweile war ich Mitte 40, arbeitete immer noch zu viel und erkannte, dass ich dieses Tempo nicht noch weitere 20 Jahre würde durchhalten können und wollen. Darüber hinaus hatte mir die Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung so viel Spaß gemacht, dass ich beschloss, aus der Geschäftsführung – und somit auch aus der Architektur – auszusteigen und in die Unternehmensberatung zu wechseln.

Ich wollte nun andere Architekturbüros dabei unterstützen, ihre Organisation strukturiert aufzubauen, die Arbeitsmittel zu verbessern und zufriedenere Mitarbeiter zu haben. Und last but not least: bei der vielen Arbeit auch richtig gutes Geld zu verdienen!

Mein Ziel als Beraterin, Coach und Trainerin ist immer, durch bessere Arbeitsprozesse und klarere Kommunikation insgesamt zu einem zufriedenen und erfolgreichen Arbeitsleben zu kommen.

Das mache ich jetzt seit sieben Jahren und genieße immer noch, dass meine abwechslungsreiche Arbeit so viel mit Menschen, Reisen und Kommunikation zu tun hat.